Poesie

Stumme Zeugen

Stumme Zeugen

Stumme Zeugen gab’s genug
für meinen goßen Selbstbetrug
die waren anfangs ziemlich leise
doch auf sonderbare Weise
fingen sie zu sprechen an
zuerst nur flüsternd dann und wann
doch weil ich auf sie nicht hörte
einer sich total empörte
der flippte plötzlich furchtbar aus
und schrie es in die Welt hinaus
da hab’ ich mich dann echt erschreckt
denn er hat alle aufgeweckt
alle meine stummen Zeugen
fingen an mich zu beäugen
mich zu fordern und zu strafen
blieben nicht mehr länger Sklaven
zwangen mich etwas zu tun
und nicht länger auszuruh’n
mein ganzer Körper schien es mir
sprach aus einem Mund zu mir
dass er endlich leben will
und da wurd’ ich plötzlich still
wand’ mich ihm zu ganz unverwandt
und nahm mein Leben in die Hand!

Augen-Blicke

Augen-Blicke

Die Sonne grüßt mich sagtest du
über deine Augen
ich hörte wie verzaubert zu
und wollt’ so gerne glauben
dass irgendetwas von dem bleibt
was uns zwei verbindet
überwindet Raum und Zeit
und nie mehr verschwindet
Doch als die Sonne unterging
da warst auch du verschwunden
und als der nächste Tag anfing
hab’ neu ich mich gebunden
Ich wüßte gar nichts was uns bliebe
außer Gottes Segen
und so schleichen wir wie Diebe
Blick für Blick dem Tod entgegen!

Zwischen den Welten

Zwischen den Welten

Wanderer zwischen den Welten
in der Nacht gefangen
wo and`re Gesetze gelten
und dann mit glühenden Wangen
in der Mittagshitze walten
dem Schweiß der Ahnen so nah
Am Sterbebett Andacht halten
nie bist du ganz dort oder da!

Maskentanz

Maskentanz

Hinter tausend Masken
hast du dich versteckt
Ich mußte gar nicht suchen
hab’ immer dich entdeckt
Hinter tausend Mauern
schlägt dein großes Herz
seh’ ich „den Kleinen“ kauern
und spüre seinen Schmerz
Hinter tausend Worten
schreit die Sehnsucht laut
Du grinst schon durch die Pforten
die du mit eingebaut
Hinter tausend Nein`s
steht das große Ja
und dieses Ja ist dein`s
und es war immer da!

Ein Versuch

Ein Versuch

… Ich hab ein zärtliches Gefühl für deinen Ernst und für dein Spiel
Ich achte was du bist und machst – ich mag es wie du weinst und lachst
Ich lieb’ ihn so den Clown in dir – den Eremit den sturen Stier
die Frau den Mann das kleine Kind – den stolzen Segler mit dem Wind
Die Tänzerin hoch auf dem Seil – den Holzhacker mit seinem Beil
Ich bin so voller Dankbarkeit – für jeden Kuss für jeden Streit
Ich mag sie deine lauten Lieder – und es berührt mich immer wieder
wenn du dein Ave Maria singst – und jedes Herz im Sturm gewinnst
Du bist so emotionsgeladen – ich mag mit dir in Sehnsucht baden
Ich bin so voller Zärtlichkeit – für jede kleine Eitelkeit
für diesen Glanz in deinen Augen – und dein tiefes Gottvertrauen
Ich liebe auch den Mönch in dir – und deine Ehrlichkeit zu mir
die Zigeunerin mit Leidenschaft – den Wanderer mit Mut und Kraft
Ich lieb’ es wie du Freude schenkst – ich mag es wie und was du denkst
Du bist so herrlich impulsiv  – und deine Blicke geh’n so tief
Ich lieb’ es wie du mutig träumst – und jeden Stein zur Seite räumst
Ich seh’ dich deinen Rucksack packen – ich liebe alle deine Macken
Du bist so voller Sinnlichkeit – und manchmal grinst du so schön breit
Ich hab’ ein zärtliches Gefühl – für jedes kleine Verstecken-Spiel
Ich mag es wenn du Räder schlägst – und ein Geheimnis mir verrätst
Ich liebe deine Zärtlichkeit – und deine Würde auch im Leid
Ich mag es wie du dich bewegst – und manchmal jeden Satz zerlegst
Ich genieße deine Lebenslust – und lehn’ so gern an deiner Brust
Du bist so jung und zugleich weise – an deiner Seite werd’ ich leise
Ich bin so voller Dankbarkeit – für diese wunderschöne Zeit
für all die nahen tiefen Stunden – für das Heilen uns’rer Wunden
Ich hab’ ein zärtliches Gefühl … der Worte wären noch so viel …..

Der Traum

Der Traum

Lebe wohl du süsser Traum
du darfst in Freiheit sein
flieg’ geschwind zu mir nachhaus’
und bau’ dir dort dein Heim
wachse und gedeihe gut
verwurzle dich ganz tief
sammle Kraft und frischen Mut
als ob ich ewig schlief
ich wart’ geduldig auf die Zeit
bis du in mir erwachst
und auferstehst in neuem Kleid
und mir Avancen machst!

Der Narr

Der Narr

Ich hatt’ mich schon zurechtgelebt
unter dicken Decken
da kamst du plötzlich angeschwebt
um mich aufzuwecken
Als Narr kamst du daherstolziert
mit deiner bunten Flöte
und fragtest mich ganz ungeniert
was ich denn da täte
dann fingst du frech zu spielen an
mit lauten schrägen Tönen
und tatsächlich ich begann
mich dran zu gewöhnen
naiv und offen war dein Blick
der Leichtsinn dein Gepäck
dein Glanz gab mir den letzten Kick
ich warf die Decken weg
und wagte einen Tanz mit dir
da war’s mir sonnenklar
Das Leben kam maskiert zu mir
in diesem Fall als Narr!

Richtig und Wichtig

Richtig und Wichtig

Du darfst dich lassen wie du bist
weil alles an dir richtig ist
so sagte neulich mal ein Freund
doch vielleicht hab’ ich’s auch geträumt
denn wäre ich tatsächlich richtig
wär’ ich ja gar nicht mehr so wichtig!

Kleine und große Leute

Kleine und große Leute

Als ich noch klein war ungefähr
stellte ich noch Träume her
da war ich noch ein echter Clown
und übersprang den höchsten Zaun
Als ich noch klein war konnt’ ich malen
und brachte Maikäfer zum Strahlen
noch heller als den hellsten Stern
da hatte ich noch Bäume gern
Als ich noch klein war konnt’ ich fliegen
und bunte Regenbogen biegen
Doch dann hat ganz ungefragt
ein großer Mensch zu mir gesagt
Mein kleiner Freund eins lass’ dir sagen -
Hörst du man kann nicht alles haben!

Verborgene Narben

Verborgene Narben

Zuckersüß dein Honigmund
deine Lippen voll und rund
Deine Haut so weich wie Samt
warm wie Feuer deine Hand
Deine Augen bergseeblau
du duftest frisch wie Morgentau
wie Musik klingt deine Stimme
messerscharf sind deine Sinne
zu verbergen deine Narben
und dein Haar so bernsteinfarben
Deine Zähne weiß wie Schnee
wenn ich dich so Strahlen seh’
bricht mir fast das Herz entzwei
du lächelst doch ich hör’ den Schrei!

Einsamkeit

Einsamkeit

Einsamkeit – das kommt von “eins”
werd’ ich verletzt – dann ist das mein’s
Und wenn ich mal mein Herz verliere
weiß ich dass ich projiziere
denn dieser Film ist gar nicht wahr
und scheint er auch real und klar
Nur Illusion ist meine Welt
alles hab’ ich selbst bestellt
den Gedanken find’ ich schlimm
weil ich ganz allein dann bin
Ganz allein in einem Traum
ohne Halt und Zeit und Raum
Wenn ich diese Ahnung spüre
fühl’ ich wie ich mich verliere
Wie ich immer tiefer fall’
alles ist nur Widerhall
doch Einsamkeit hab’ ich entdeckt
hält “einen Samen” auch versteckt
ein Same voller Möglichkeiten
in diesen Räumen diesen Zeiten
ich kann schöpfen was ich will
das ist ein zauberhaftes Spiel
ich bin mein eig’ner Regisseur
und liebe meine Stücke sehr
schreib’ mit links all meine Dramen
lieb’ mal Herren und mal Damen …
Ach ja, diese Einsamkeit
macht mich das Nichts unendlich reich

Wartezimmer

Wartezimmer

Es gibt ein Wartezimmer
versteckt in meinem Herzen
da sitze ich schon immer
und warte voller Schmerzen
voller Angst und Ungeduld
sitz’ ich hier allein
und geb’ dir pausenlos die Schuld
denn du rufst nie “herein!”
Und während ich so tapfer warte
vergeht einfach die Zeit
jetzt zeig ich dir die rote Karte
denn ich bin’s wirklich leid
Ich stehe auf und klopfe an
überhör’ dein Nein
mach’ beherzt den ersten Schritt
und trete einfach ein
“Hau doch ab!” schreist du mich an
doch ich halt’ dich ganz fest
ich weiß dass ich dich halten kann
und weiß dass du mich lässt

Vom Zeit messen und vergessen

Vom Zeit messen und vergessen

Du und ich das war ganz groß
hast du das echt vergessen
Wir zogen oft bei Regen los
ohne je die Zeit zu messen
Wir hatten wunderschöne Lieder
die gehörten dir und mir allein
wir fanden uns’re Kindheit wieder
und wollten immer ehrlich sein
Du und ich das war ganz heilig
wie konntest du vergessen
mit dir hatt’ ich es niemals eilig
wir haben endlos Zeit besessen
wenn ich dir in die Augen sah
wurde dein Lächeln breiter
doch  völlig im Geheimen – da
drehte die Uhr sich weiter
und eines hab’ ich dann kapiert
weil wir die Stunden messen
ist es schließlich doch passiert
da hab’ ich dich vergessen!

Dich zu lieben

Dich zu lieben

Dich zu lieben ist kein Spiel
denn es kostet mich sehr viel
bricht jeden Schutzraum mir entzwei
legt alte tiefe Wunden frei
verhindert jedes Nein in mir
läßt ungeöffnet keine Tür
schließt alle meine Höllen auf
ich nehme kampflos es in Kauf
ich mag ihn diesen stolzen Preis
weil ich dich sehr zu schätzen weiß
und außerdem hab’ ich gehört
was viel kostet ist viel wert

Hast du schon mal?

Hast du schon mal?

Hast du schon mal den Mond gehört
und die Zärtlichkeit gerochen
hast du schon mal das Jetzt gespürt
und die Einsamkeit zerbrochen
Hast du schon mal die Zeit gedehnt
und deine Lust geschmeckt
hast du schon mal am Schmerz gelehnt
und dein Versteck versteckt
Hast du schon mal vom Nichts geträumt
und dir ein Lied gesungen
Hast du schon mal die Angst verräumt
und bist einfach gesprungen?

Musik der Sehnsucht

Musik der Sehnsucht

Dein Atem ist Musik für mich
der schönste Klang der Welt
in jeder Strophe fühl’ ich dich
weil mir so gut gefällt
diese süße Melodie
die unaufhörlich klingt
mich verzaubert wie noch nie
und zärtlich in mir schwingt.
mich ganz sanft nachhause trägt
als ich es endlich spür’
mein warmes offnes Herz – es schlägt
im gleichen Takt mit dir!

Herbstlaub

Herbstlaub

Mancher meint wir wären tot
der Lebenssaft vergossen
man betrauert uns’re Not
doch wir haben beschlossen
das Spiel des Lebens fortzuführen
auch ohne Saft und Kraft
lassen uns vom Wind verführen
mit Hingabe und Leidenschaft
stehen heimlich wieder auf
erwachen aus den Träumen
das Spiel nimmt kichernd seinen Lauf
man darf doch nichts versäumen!

Knallzart

Knallzart

Knallzart kamst du angeschlichen
und ich bin nicht ausgewichen
Strahleaugen glänzten heller
Uns’re Herzen klopften schneller
Uns’re Bäuche heiß wie Feuer
doch der Preis war uns zu teuer

Knallhart bist du weggeschossen
tausend Tränen flossen flossen
Strahleaugen wurden trübe
Und mein Herz unendlich müde
In meinem Bauch ist jetzt ein Loch
und dieser Preis ist wirklich hoch!

Der Fluch

Der Fluch

Ich renn’ und lauf’ und such’ und such’
hab’ mein Zuhaus verloren
ich spüre diesen bitt’ren Fluch
denn einst hab’ ich geschworen
Liebe Mama glaube mir
ich werde nie mehr weinen
denn ich hab’ ganz viel Kraft in mir
mag’s dir auch anders scheinen
ich bin jetzt richtig groß geworden
mir scheint fast über Nacht
hab’ mich dabei zwar selbst verloren
und nicht mehr oft gelacht
doch dafür kann ich Masken tragen
und alles für dich sein
du sollst doch nie mehr wieder klagen
dich traurig fühlen und allein
jetzt bin ich immer für dich da
ich selbst brauch’ gar nicht viel
ich komm ja schon alleine klar
auch wenn ich es nur spiel’
Liebe Mama schau’ mich an
und bann’ den Fluch für mich
weil ich es selber nicht mehr kann
noch nicht mal mehr für dich!

Geborgen

Geborgen

Nieselregen Nebelschwaden
See bist ja noch gar nicht alt
und dennoch sehe ich d’rin baden
die nackte alte Urgewalt
geistert durch das stille Tal
und leuchtet tief in jedes Haus
singst schaurig schön von ihrer Qual
und lockt mich heimlich zu sich raus
in die kalte dunkle Nacht
und zeigt mir ihre Wege
und einsam zitternd lacht sie dann
als ich mich zu ihr lege
Nieselregen Wolkenschauer
Stille Wasser gründen tief
Gevatter Tod lag auf der Lauer
als ich endlich bei ihr schlief
Sekunden einer Ewigkeit
in ihrem Arm geborgen
tautropfenzögernd rann die Zeit
bis zum nächsten Morgen
Und als ich mich dann leise
aus ihrem Herzen schlich
auf still verträumte Weise
die Nacht dem Sommer wich

Da bleiben

Da bleiben

Die Worte verstummt
Das Herz ist eng
Die Seele vermummt
Dein Blick so streng

Nur ein Teddybär und ein Kissen
den Schnuller noch im Mund
will Dich küssen, nur küssen
Die Kehle vom Schreien so wund

Der Schmerz schlägt Purzelbäume
weit weg willst Du rennen
Deine Augen wie leere Räume
kannst keine Gründe mir nennen

Soll Dich halten
dableiben – immer
immer nur halten
der Schrei wird schlimmer

Fetzen von Wut und Hass flackern auf
Du schlägst um Dich wie ein Tier
meine Wangen fangen Tränen auf
Hierbleiben, hier, hier, hier!

Du und ich
endlich nah
Verzweiflung bricht
Ich bleibe da.

Seelen-Sperrgebiet

Seelen-Sperrgebiet

Manchmal möcht’ ich mich versenken
bei Blumenduft und Vogellied
ganz ohne jegliche Bedenken
in dieses Seelen-Sperrgebiet
wo ich schon lange nicht mehr war
ich glaube es ist gar nicht groß
ich seh’ zwei Augen warm und klar
und meiner Mutter Schoß.

In deine Augen sah ich nicht

In deine Augen sah ich nicht

… so liefen wir im Sommerwind
und ich war plötzlich wieder Kind
die alte Jugendliebe
was wäre wenn sie bliebe …
tausend Winter überwindet
und unsre Seelen neu verbindet

… so gingen wir im Dämmerlicht
auf deiner Brust lag mein Gesicht
dein Herz hörte ich schlagen
ich wollte es dir sagen
ich wollte dass wir stehen bleiben
und vor der Liebe uns verneigen …
man könnte es doch wagen …

… so schlichen wir im Mondenschein
und wurden vor dem Schicksal klein
ich wußte du wirst geh’n
du bleibst heut nacht nicht steh’n
… in deine Augen sah ich nicht
ich wußte dass mein Herz sonst bricht …
ich werde nie versteh’n…

Das Märchen vom Prinzen

Das Märchen vom Prinzen

Ich wünsch’ mir einen Mann
der nicht zu retten ist
denn dieses Männer-Retten
das ist der pure Mist
Ich bin es wirklich leid
das ewig lange Warten
Es wird allmählich Zeit
ich mische neu die Karten
für einen starken Mann
den ich nicht retten muss
weil er das selber kann
ich sehn’ mich nach dem Kuss
der endlich mich mal rettet
weil ich zu retten bin
es gibt den Mann – wer wettet?
doch da geh ich nicht hin!

Die Liebe meines Lebens

Die Liebe meines Lebens

Die große Liebe meines Lebens
hab’ ich so lange schon gesucht
Die Suche blieb jedoch vergebens
so manchen Mann hab’ ich verflucht
Doch plötzlich huch ist es gescheh’n
da hab’ ich was entdeckt
hab’ tief in mich hineingeseh’n
und mich zuerst erschreckt
Ich hielt den Schatten aber stand
da kam es schließlich doch ans Licht
und wißt ihr was ich fand’
die Liebe meines Lebens – MICH!

Die Begegnung

Die Begegnung

Ein Gedicht wollt’ ich dir schreiben
dann ließ ich es doch lieber bleiben
Ich sag’s dir jetzt direkt persönlich
denn das entzaubert für gewöhnlich
Vorbei der Traum nun bin ich wach
– die Beine noch ein bisschen schwach -
doch stark genug schon um zu steh’n
Komm lass’ dir in die Augen seh’n!

Zu deinen Füßen

Zu deinen Füßen

Alle Männer die ich liebte
alle Kinder die ich wiegte
alle Geister die ich rief
alle Wege die ich lief
jeden Samen den ich setzte
jede Beute die ich hetzte
alle Stücke die ich probte
alle Meister die ich lobte
Jeden Zauber den ich kannte
alle Flüche die ich bannte
alle Wunder die ich sah
jeden Schmerz den ich gebar
alle Herzen die ich traf
alle Steine die ich warf
all die Freude die ich spürte
jedes Feuer das ich schürte
Jedes Lied das in mir klang
jede Angst die ich bezwang
alle Hürden die ich nahm
jeden Traum der zu mir kam
alle Sprachen die ich sprach
alle Schwüre die ich brach
alle Tränen die ich weinte
jeden Sproß der in mir keimte
alle Bänder die ich band
alle Schätze die ich fand
mein ganzes stolzes nacktes Leben
will ich dir zu Füßen legen!

Worte zur Hoch-Zeit

Worte zur Hoch-Zeit

Ich hab’ mich heute mal gefragt
was ihr zum Einschlafen euch sagt
wie ihr morgens euch begrüßt
die grauen Tage euch versüßt
was ihr wohl Samstag abend macht
und über was ihr gerne lacht
welche Blumen ihr euch bringt
und ob ihr auch zusammen singt
wie lang’ ihr zwei euch wohl schon kennt
und wie ihr liebevoll euch nennt
Was ihr in euren Augen seht
und wie ihr mit dem Schmerz umgeht
und dann hab’ ich es gespürt
wie tief ihr beide euch berührt
wie nah ihr nun zusammen steht
und würdevoll gemeinsam geht
den Weg mit Herz der nun beginnt
ich wünsche dass er euch gelingt
dass ihr ihn bis zum Ende schafft
Mit Hingabe Humor und Kraft
mit der Demut die euch wandelt
und dem Mut mit dem ihr handelt
In Gottes Hand darf ich euch seh’n
und hinter euch so aufrecht steh’n
die Ahnen mit der Liebe Band
Auch ich reich gern euch meine Hand
und biete meine Freundschaft an
Ich helfe gern wenn ich es kann
In euer Jawort stimm’ ich ein
es möge allumfassend sein!